Ernährungsmanagement

Mangelernährung ist ein Risikofaktor für den Krankheitsverlauf

Mangelernährung – Risikofaktor für den Krankheitsverlauf

Die Bedeutung des mangelernährten Zustandes für den Krankheitsverlauf aber auch für die Ökonomie der medizinischen Maßnahmen wird immer noch unterschätzt. Mangelernährung ist ein Risikofaktor für einen ungünstigen Krankheitsverlauf, denn sie führt zu einem Verlust der Lebensqualität, reduziert die Therapietoleranz und verschlechtert die Prognose.

Chr. Löser, S. Fruehauf, M. Müller, P. Brück, L. Hahn, M,Masin, I,Schiefke, S. C. Bischoff,: Moderne Ernährungstherapie bei onkologischen Patienten – ein Positionspapier. In: Aktuelle Ernährungsmedizin, 2014, Vol. 39, 127-130.

Qualitätssicherung
Basierend auf der Tatsache, dass sich der Patient über medizinische Themen informiert, erscheint es seitens der Leistungserbringer wie Krankenhäuser, Pflegeheime und Arztpraxen sinnvoll, sich entsprechend zu positionieren.

Qualität sorgt für eine positive Außendarstellung, baut Vertrauen auf, signalisiert Kompetenz und Sicherheit und schafft Wettbewerbsvorteile.

Geeignete Konzepte zur Eindämmung der Mangelernährung sind deshalb unverzichtbar.

Ein strukturiertes Ernährungsmanagement ist wichtig, um eine krankheitsbedingte Mangelernährung frühzeitig zu erkennen und richtig zu behandeln.

Wir suchen …
Partner, die solche Konzepte bereits praktizieren oder einführen wollen.

Wir wollen …
gemeinsam mit ihnen das Thema in den Fokus rücken und mit konzeptionell ausgerichteten Aktivitäten das Risiko einer Mangelernährung für Patienten minimieren.


Ernährungssprechstunde

Mangelernährung bei

  • onkologische Erkrankungen (schließt die spezielle Ernährungstherapie bei Chemo- und Radiotherapie, Strahlentherapie und Mangelernährung/Kachexie mit ein)
  • gastroenterologische Erkrankungen (umfasst Erkrankungen des gesamten Verdauungstrakts u.a. Magenresektion, Kurzdarmsyndrom, Malabsorptions-störung etc.)
  • nephrologische Erkrankungen (prädialytisch, Dialyse)
  • pneumologische Erkrankungen (CF, COPD)

Die Ursache der Mangelernährung liegt in der unzureichenden Zufuhr von Nährstoffen. Diese kann sich auf die Lebensqualität, langfristig aber auch auf Morbidität und Mortalität auswirken. Um eine Mangelernährung zu vermeiden, sollte der Ernährungszustand regelmäßig überwacht und das Ergebnis in das ganzheitliche Behandlungskonzept mit aufgenommen werden.

Diätetische Beratung zur Prophylaxe und Therapie von Mangelernährung spielen eine wichtige Rolle. Hierzu wird das Risiko einer Mangelernährung eines Patienten regelmäßig evaluiert, um bei Bedarf ernährungstherapeutische Maßnahmen einzuleiten. Liegt ein erhöhtes Risiko für eine Mangelernährung vor, ist eine Ernährungsintervention erforderlich.

Ziel

Eine bedarfsgerechte und bedürfnisorientierte Ernährung bei Patienten, mit einem Risiko für eine Mangelernährung oder einer bereits bestehenden Mangelernährung, zu schaffen.

Ein die Bedürfnisse von Patient, ärztlichem Therapieanspruch und wirtschaftlicher Betrachtung berücksichtigendes patientenorientiertes Monitoring der Ernährungssituation zu etablieren.

Zielgruppe

Patienten mit unterschiedlichen Krankheitsbildern, die ein Risiko für eine Mangelernährung besitzen oder bereits eine Mangelernährung ausgebildet haben.

Angebot

In der Ernährungssprechstunde der BergApotheke wird beim Patienten der Bedarf an Nährstoffen, sowie der Körperstatus und die jeweilige Ernährungssituation ermittelt.

Dies geschieht durch eine ausführliche Ernährungsanamnese und einer Ernährungserhebung mittels 24-h-Recall bzw. einem elektronisch gestütztem Ernährungsprotokoll. Weiter wird um die Risiken einer Mangelernährung besser abschätzen zu können,

  • ein Screening auf Mangelernährung das Subjektiv Global Assessment (SGA)
  • anthropometrische Messungen
  • und eine Körpermessung durch eine Bioelektrische Impedanzanalyse (B.I.A.-Messung)

durchgeführt. So werden Änderungen des Ernährungszustandes erfasst und Auswirkungen von Körperveränderungen (z.B. Abbau der Muskelmasse) frühzeitig erkannt.
Im weiteren Verlauf werden gemeinsam mit dem Patienten  konkrete Ernährungsmaßnahmen besprochen, die ihm zum Ziel verhelfen sollen, eine Mangelernährung zu vermeiden bzw. zu beseitigen. Die Beratung erfolgt individuell und auf Basid der aktuellen ernährungsmedizinischen Erkenntnissen der Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM).

 

Dokumentation

Die Dokumente der Ernährungsberatung (Anamnesebogen, SGA-Bogen, BIA-Auswertung, Laborwerte, Diagnosen, Medikamentenplan) werden im CRM-System abgelegt. Dies erfolgt im Geltungsbereich eines Datenschutzgesetzes.

Vorteile
  • Wissenschaftlich- und patientenorientierte Beratung (nach den Leitlienen der DGEM)
  • Enge Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt (Beratungsdokumentation, Monitoring)
  • Kontaktaufnahme zu den Krankenkassen zur Kostenübernahme durch die BergApotheke
  • Zeitnahe Terminvereinbarung
  • Erfassung des Ernährungsstatus durch BIA, SGA und anthropometrische Messungen
  • Elektronisch gestützte Ernährungserhebung
  • Möglichkeit der Betreuung einer enteralen oder parenteralen Ernährungstherapie durch die ambulante Patientenversorgung der BergApotheke
  • Herstellerunabhängiger Fertigprodukteinsatz
  • Individuelle Zubereitung von Ernährungslösungen
Kontakt

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T 05451 5070-963
F 05451 5070-559
dmhaeder@berg-apotheke.de

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