Mangelernährung

Eine gute Ernährung kann viele Therapien unterstützen.

Essen hält Leib und Seele zusammen. Doch gerade bei bestimmten Erkrankungen kann der Körper nicht genügend Nährstoffe aufnehmen.

Dies kann sich auf die Lebensqualität auswirken. Um einer Mangelernährung entgegen zu wirken, sollte der Ernährungszustand regelmäßig überwacht und das Ergebnis in das ganzheitliche Behandlungskonzept mit aufgenommen werden.

Informieren Sie sich bei Ihren Ärzten und Ihrer Ernährungsberatung.


Ursachen

Die Ursachen für die Mangelernährung liegen oft an einem Gewichtsverlust. Symptome können mangelnder Appetit, Geruchs- oder Geschmacksveränderungen oder ein trockener Mund sein.

Auch Erbrechen, Diarrhoe und Obstipation zählen zu den Ursachen.

  • Onkologische Erkrankungen
    schließt die spezielle Ernährungstherapie bei Chemo- und Strahlentherapie und Mangelernährung mit ein.
  • Gastroenterologische Erkrankungen<
    umfasst Erkrankungen des gesamten Verdauungstraktes u.a. Magenresektion, Kurzdarmsyndrom, Malabsoprionsstörungen etx.
  • Nephrologische Erkrankungen
    pädialytisch, Dialyse
  • Pneumomologische Erkrankungen
    Mukoviszidose, COPD

 

Selbsttest

Wie sind Sie ernährt?
Mit diesen 7 Fragen bekommen Sie einen ersten Hinweis, ob bei Ihnen die Gefahr einer Mangelernährung besteht.

  1. Haben Sie in den letzten 3-6 Monaten ungewollt abgenommen?
    O ja       O nein
  2. Leiden Sie unter Appetitlosigkeit, Aversionen bzw. Unverträglichkeiten auf bestimmte Lebensmittel?
    O ja       O nein
  3. Treten bei Ihnen Verdauungsprobleme auf?
    O ja       O nein
    z.B. Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Reizdarm , Kau- Schluckstörungen
  4. Essen Sie deutlich weniger?
    O ja       O nein
    – reduzierte Portionsgrößen
    –  weniger Mahlzeiten
    O einseitig
  5. Trinken Sie deutlich weniger?
    O ja O nein
    – reduziertes Durstempfinden
    – Trinkmenge weniger als 1,5 Liter am Tag
  6.  Sind Sie mit Ihrer Ernährungssituation gestresst oder unzufrieden?
    O ja O nein
  7. Fühlen Sie sich kraftlos, erschöpft oder weniger aktiv? O ja O nein

Wenn Sie mehr als 3 Fragen mit „ja“ beantwortet haben, besteht die Gefahr einer Mangelernährung!

Selbsttest zum Download als PDF: „Wie sind Sie ernährt?“

Ernährungsmanagement

Eine optimale Ernährungsweise sichert die Nährstoffversorgung des Körpers und ist daher eine wichtige Unterstützung der medizinischen Therapie.

In einer persönlichen Beratung analysieren wir Ihre Ernährungssituation und beraten Sie individuell nach den aktuellen ernährungsmedizinischen Erkenntnissen.

Um Risiken einer Mangelernährung abzuschätzen, wird eine Bioimpedanzanalyse (B.I.A. Messung) durchgeführt. So werden Änderungen des Ernährungszustandes erfasst und Auswirkungen von Körperveränderungen (z.B. Abbau der Muskelmasse) frühzeitig erkannt.

Ein besonderes Angebot ist die fachliche Betreuung und Begleitung Ihrer speziellen Ernährungstherapien. Nutzen Sie unseren Ernährungsberatungsservice!

Im multiprofessionellen Ernährungsteam werden die
Ergenisse zusammengetragen.

Anhand Ihrer Daten erstellen wir Ihren individuellen
Ernährungsplan. Die Daten der Anamnese und Befunde werden gesamtheitlich betrachtet.

Die Festlegung der Therapie erfolgt auf ärztliche Anordnung. Gemeinsam mit Ihnen, Ihren Angehörigen und dem Ernährungsteam wird ein Ziel festgelegt. Auf dem Weg dorthin begleiten wir Sie.

Der erste Schritt ist die Kostanreicherung, also ein individuell abgestimmter Ernährungsplan.

Zeigt diese Maßnahme keine Besserung kann im zweiten Schritt enterale Ernährung, d.h. Trinknahrung eingesetzt werden.

Erst wenn auch diese Maßnahme keinen Erfolg verzeichnet, wird eine Ernährungstherapie als Infusionstherapie verordnet.

Ernährung bei CF

Für viele Mukoviszidosepatienten ist der Ernährungszustand ein unangenehmes Thema. Neben den alltäglich spürbaren Auswirkungen der Erkrankung auf die Ernährung, wie z.B. die richtige Enzymeinnahme, der hohe Kalorienverbrauch oder die Vitaminsubstitution, gibt es immer wieder auch schwierige Phasen, in denen das Thema Ernährung ganz akut wird. Ein starker Gewichtsverlust durch die Verschlechterung der Lungenfunktion oder ein neu diagnostizierter Diabetes mellitus beeinflussen sowohl die Lebensqualität als auch den Verlauf der Erkrankung. Eine große Verantwortung liegt dabei auf Seite des Patienten, in dem ein ungewollter Gewichtsverlust oder andere Ernährungsprobleme frühzeitig erkannt und mit den Ärzten bzw. Ernährungsfachkräften behoben werden können.

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